Fragen & Antworten

Was gehört in eine Reiseapotheke?

  • Reiseübelkeit
    1. Reisekaugummi (wenn ihn die Kinder nicht mehr verschlucken)
      Zäpfchen (z.B. Vomacur)
  • Schmerzen, Fieber
    1. Schmerz- /Fieberzäpfchen
      (z.B. Paracetamol in altersgerechter Dosis) oder Fiebersaft
      Fieberthermometer
  • Husten, Schnupfen
    1. Hustensaft (z.B. mit Efeu, Thymian)
      abschwellende Nasentropfen in altersgerechter Dosis
  • Durchfall/ Erbrechen
    1. Glucose-/ Elektrolyt- Präparate
      Heilnahrung für Säuglinge
  • Blähungen
    1. Entschäumer, Anis- Fenchel- Kümmel Tee
  • Schlafstörungen
    1. Beruhigungstee oder -saft auf Basis von Baldrian,
      Hopfen, Melisse
  • Verletzungen
    1. Verbandmaterial, Schere, Heftpflaster und Pflasterstrips,
      nicht brennendes Wunddesinfektionsmaterial (z.B. PVP-Jod)
      Wund- und Heilsalbe (z.B. mit Dexpanthenol)
  • Juckreiz, Insektenstiche
    1. kühlendes Antihistamin- Gel (z.B. Fenistil)

Warum spuckt mein Baby so viel, ist das schlimm?

      Viele Babys neigen dazu, nach den Mahlzeiten (oft noch nach 1-2 Stunden) einen Teil der Nahrung wieder auszuspucken. Der Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen funktioniert noch nicht richtig. Solange das Kind ausreichend zunimmt und keine weiteren Beschwerden hinzukommen (Fieber, Durchfall, schlechter Allgemeinzustand) braucht man sich keine Sorgen zu machen. In den meisten Fällen stagniert die Spuckneigung bis zum 7. Lebensmonat.

Was kann ich bei Dreimonatskoliken tun?

  • Als stillende Mutter blähende Speisen meiden, auch Frischmilch und Zucker können die Koliken unterstützen.
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  • Bei Flaschenernährung darauf achten, dass die Milch nicht zu schnell fließt. Bei Wechsel der Milchsorte auf Spezialnahrungen für Verdauungsbeschwerden achten.
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  • Fenchel-, Kümmel-, Anis- und Kamillentee sind bewährte Hausmittel
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  • Eine sanfte Massage des Bauches im Uhrzeigersinn kann Linderung verschaffen, Kümmelöl oder Windsalbe aus der Apotheke können dies unterstützen.
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  • Tragen Sie Ihr Kind im Fliegergriff umher. Legen Sie es auf den Bauch, schieben Sie den linken Unterarm unter seine Brust und halten Sie mit der rechten Hand zwischen den Beinen hindurch den Bauch des Kindes.
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  • "Entschäumer" sind sanfte Medikamente, welche die übermäßige Luftbildung im Darm verhindern
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  • Eine Vorstellung beim Kinderarzt sollte bei ungenügender Besserung erfolgen, um organische Ursachen auszuschließen.

Wieviel sollen Kinder trinken?

      Vorausgesetzt man wählt die richtigen Getränke, kann ein Kind soviel trinken, wie es will. Ideal ist Wasser, daneben ungesüßter Kräuter- und Früchtetee sowie Obst- und Gemüsesäfte.
      Nicht empfehlenswert sind Brause, Fruchtnektar, Limonade und Malzbier. Sie enthalten zuviel Zucker. Auch koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee, Cola oder "Energy-Drinks" sind nichts für Kinder.

Durchschnittswerte empfohlene Flüssigkeitsaufnahme:

Alter

Menge

(in Liter)

pro kg Gewicht

(in Milliliter)
     
0 - 4 Monate ca. 0,7 140
4 - 12 Monate ca. 0,4 110
1 - 4 Jahre ca. 1 110
4 - 7 Jahre 1 bis 1,3 90
7 - 10 Jahre 1 bis 1,3 65
10 - 13 Jahre 1 bis 1,3 50
13 - 19 Jahre ca. 1,5 40
Erwachsene 1,5 bis 2 30